Die Kunst der Utopie - Die Magie des Alltäglichen
04. Juni 2026
#1to1dialogues
UTOPIA DIALOGUES – der Podcast von 1:1 CONCERTS und TONALi. Hier geht es um die Zukunft der Klassik, um die Frage, wie Visionen entstehen und gefördert werden können, und um das exponentielle Potenzial utopischen Denkens. Aktuelle Herausforderungen der klassischen Musikszene werden zum Ausgangspunkt für radikal neue Ideen, die Kollaboration, Solidarität und die Demokratisierung von Konzertformaten stärken.
Der Podcast entstand anlässlich der Auszeichnung von 1:1 CONCERTS mit dem TONALi Award „Mut zur Utopie“. Sie umfasst eine einjährige Residenz in Hamburg und mündet in der Sozialen Symphonie am 3. Juli 2026 in der Elbphilharmonie Hamburg.
Der Podcast findet ihr auch auf RTL+ und Podcast.de.
FOLGE 9
Christian: Ganz herzlich willkommen zurück, liebe Hörer:innen bei den Utopia Dialogues, dem Podcast von 1:1 CONCERTS in Kooperation mit TONALi. Ich bin Christian und zusammen mit Franziska sind wir künstlerische Leiter:innen von, 1:1 CONCERTS dem kleinsten, aber feinsten Konzertformat. In unserer Podcast-Reihe dreht sich alles um Begegnungen, um Resonanz und Anlass für diese Gesprächsreihe ist unsere Auszeichnung “Mut zur Utopie”, die uns im letzten Jahr von TONALi Hamburg verliehen worden ist.
Wir dürfen ein ganzes Jahr lang in einer Residenz arbeiten und das tun wir partizipativ an der Sozialen Symphonie Nummer 3 für die Elbphilharmonie, die am 3. Juli 2026 auf die Bühne kommen wird. Genau wie bei 1:1 CONCERTS, bei unserem kleinen Konzertformat, fragen wir hier in dieser Reihe in kurzen, knackigen Gesprächen mit unseren Hamburger Partner:innen, welche persönlichen, auch gesellschaftlichen Utopien brauchen wir und welche Rolle kann klassische Musik dabei spielen?
Ich hab heute zwei Akademist:innen zu Gast, also ein 1 zu 1 zu 1. Vor mir sitzen Antonia und Daniel. Ganz herzlich willkommen in diesem Podcast. Wollt ihr euch kurz vorstellen?
Antonia: Ja, dann fang ich einfach mal an. Ich bin Antonia, ich komme aus Hamburg und ich singe. Ich studiere hier an der Hochschule für Musik und Theater Gesang und mein Steckenpferd sind eigentlich Komponistinnen und alles, was Frauen in der Musikgeschichte umgibt und bewegt. Und ich freu mich, jetzt seit fast einem Jahr bei TONALli dabei zu sein und ganz oft über meine Grenzen herauszukommen und hier jetzt spannende neue Konzertformate zu entwickeln und Ideen für diese soziale Symphonie zu finden, für diese Utopie, die wir in der Elbphilharmonie schaffen wollen.
Christian: Super. Und du, Daniel?
Daniel: Ja, ich bin Daniel. Ich komme aus Spanien, aus Andalucìa, aber ich habe vor drei Jahren in Lübeck gewohnt. Ich studiere hier klassisches Saxophon. Und seit einem Jahr sind wir zusammen bei TONALi in einem Bühnenakademie-Jahrgang und it has been so much fun for us. It's so crazy, the brainstorming that happens here and how we find crazy ideas that then we can put out on a stage. And this process has been ganz neu für mich. Und das find ich richtig sehr toll und es macht großen Spaß.
Christian: Vielen Dank für eure Vorstellung. Ihr hört schon an unserer Vorstellung, wir sind ein ganz internationales Team und finden wie in unserer sozialen Symphonie einen ganz, ganz magischen Flow auch zwischen den Sprachen und zwischen der Musik. Und ganz ähnlich ist es auch in eurem Satz, denn ihr beiden werdet den fünften Satz, das große Finale, unserer sozialen Symphonie gestalten, gemeinsam mit anderen Musiker:innen und uns. Und ja, wir wollen etwas teasern, aber auch nicht zu viel. Mich interessiert jetzt: Wie endet so eine soziale Symphonie? Hat so was überhaupt ein Ende? Wie kann so etwas enden? Und wollt ihr unseren Hörer:innen ein wenig an die Hand nehmen?
Daniel: Ja, am Anfang wussten wir nicht, was unsere Idee sein soll für das Finale ist. Wir hatten nur unseren personal Utopia Thought. And we found our common utopia and it was fantasy. And then together with the team, we said, okay, maybe it's the best topic to end the symphony. You want to say something?
Antonia: Ja, also ich kann kurz erzählen, wie unsere Gedanken dazu entstanden sind. Die erste Aufgabe im ersten Workshop war, rauszugehen hier in den Stadtteil und sich zu öffnen für utopische Momente, utopische Begegnungen. Und das war ganz individuell und wir sind alle rausgegangen und haben uns dafür geöffnet, dass etwas zu uns kommt. Und ich bin um die Ecke gelaufen und hab einen Wagen von der Stadtreinigung gesehen, wo tatsächlich die Herren von der Müllabfuhr unterwegs waren, den Müll eingesammelt haben und einer von denen hat Seifenblasen in die Luft gepustet, mit so einer Seifenblasenmaschine. Einfach so. Und ich dachte wirklich, ich spinne. Ich gehe hier einmal raus aus diesem Raum mit dem Auftrag, was Utopisches zu finden und mir passiert das und das hat alle Leute so glücklich gemacht auf der Straße. Alle haben sich gefreut, die Kinder haben sich gefreut. Es war so was Buntes, Magisches, Glitzerndes und das war so ein schöner Moment. Und ich hab dann einfach gemerkt, wie einfach es ist, wie man mit so einfachen Mitteln Menschen so eine Freude machen kann durch so überraschende Momente. Und da war ganz klar: Das war mein utopischer Moment. Und Dani, ich weiß nicht, möchtest du erzählen über deinen?
Daniel: Ja, so ich habe diesen riesigen Baum gefunden und that was very impressive for me. Weil das ist the like fantasy. Nature is very present in my life and in my inspiration as a musician and as a person. Und wo ich herkomme aus Andalusien, haben wir das in unserer Folklore, it's very rooted of this thing of fantasy and nature things as people or sharing human feelings. There we have a lot of poets. There is this poet I particularly really like. He's Juan Manuel Flores. He's not very known. Aber he wrote the lyrics for my favorite music album. Wow. It's the first album of Lole y Manuel. Und he writes these lyrics. One of my favorites is, how the moon wants to become a flamenco dancer and then they are making her a big, white dress and the sea, borrows her his green mirror. To look at herself. Or there's this other song that talks about, the love story between a flower and a butterfly. Als ich diesen großen Baum gesehen habe, habe ich gedacht: Oh, it looks really wie the Queen of Fades with Titania in A Midsummer Night's Dream. It's in the middle of this concrete jungle because it was like all cars going around the tree and this tree was standing there in the middle like kind of protecting the neighborhood and that was where I found. And then together with Antonia we fusionated those two ideas and we tried to find the common points of it and what could go further with it.
Antonia: Ja, und dann ist daraus so ein bisschen geworden, dass unsere Idee ist: mehr Fantasie wagen, mehr Fantasie im Alltag entdecken, sich zu öffnen für diese kleinen Momente, die ganz überraschend sein können. Aber es ist auch wirklich so- wie doll wir gemerkt haben, wenn man sich einmal dafür öffnet, wie man dann Sachen sieht, wie irgendwie ganz kleine Sticker, wo draufsteht: „Streu mehr Glitzer auf dein Leben", oder so. Und es ist unglaublich, wie so ein Mindset das machen kann. Und wir wollen eben mit unserem Satz die Leute anregen, sich zu öffnen, auch im Alltag, auch nach der sozialen Symphonie, mehr Fantasie in ihrem Leben zuzulassen. Und wenn sie vielleicht irgendwas sehen, dass sie das vielleicht inspiriert dazu, sich eine Geschichte auszudenken, irgendwas mit Feen zu sehen oder mal Seifenblasen in den Straßen zu pusten, um andere Leute glücklich zu machen.
Christian: Wie schön. Vielen Dank für diese Ideen, aus denen ihr eure Utopie schöpft. Ich höre da heraus: die Natur, die Magie, aber auch vor allem dieses Sich-öffnen. Ich denke, es ist eine Haltungsfrage. Und genau dieses Ändern der Haltungsfrage, einen anderen Blickwinkel, den magischen Blickwinkel auf die Welt einzunehmen, ist auch genau, was ich so spüre am Anfang dieses letzten Satzes.
Wir haben sehr viel gehört, wir haben vier Sätze gehört. Wir sind einmal auch durch ein sehr utopisches Spektrum gegangen. Was kann da noch fehlen? Genau das, was nämlich essenziell ist, um die Utopie wahr werden zu lassen, nämlich dieser dieser Zauberfunken. Und den wollen wir den Hörer:innen, aber auch uns selbst schenken.
Und wie beginnt denn dieser letzte Satz? Was sind da für Elemente in der Elbphilharmonie zu hören? Wir durften das in den Proben ja schon ausprobieren und es sind ganz, ganz verrückte Stimmungen entstanden. Wollt ihr davon ein bisschen berichten?
Daniel: Ja, wir sind sehr inspiriert von diesem Videoclip von Björk Utopia. Dieses rosa Lastier. Ja. Und das ist eine große Inspiration für uns. Das war die erste Inspiration, glaube ich, die wir für dieses Projekt gehabt haben.
Antonia: Ja, weil wir haben Utopia eingegeben, bei YouTube, und da kommt gleich dieses Video von Björk, wo es wirklich eine unglaublich schöne Welt aufmacht, was super naturverbunden ist. Also es ist ganz viele Pflanzen, aber das ist alles in so einem Pink und Rosa und mit Glitzer und es ist einfach 'ne wunderschöne Welt.
Christian: Wie auf einem besseren Planeten. Wo die Liebe herrscht.
Antonia: Ja, ein bisschen so, ja.
Daniel: Ja, und das wollen auch in der Elphi machen. To transport, to move the the audience to this magic world where we're all together and we are all witnessing what's happening there, you know, together.
Antonia: Ja, und deswegen ist auf jeden Fall Natur, haben wir schon gesagt, ist ein großer Punkt. Deswegen möchten wir so ein bisschen eintauchen in natürliche Klänge, dass man sich so richtig in eine Welt träumen kann, wo Natur-Sounds, Vögel, Regen, dass man so richtig raus aus der Elphi im Kopf rein in diese utopische, naturbelassene Welt kommt. Und damit möchten wir einsteigen. Ich weiß nicht, wie viel wir verraten dürfen.
Christian: Ja, ihr dürft ganz viel verraten. Für mich hört sich das gerade nach diesen Seifenblasen an, von denen du erzählt hast. Und irgendwie scheint es mir so eine akustische Übersetzung von Seifenblasen zu sein. Kann man das so nennen?
Antonia: Schon.
Daniel: Für uns war auch dieses Community-Gefühl sehr wichtig. Wir wollen diesen großen Zusammenmoment haben in Elphi und nicht nur für die Elphi, but we want to promote this community feeling. Remember that you live in a community to take care of your neighborhood, to take care of your people, to go around and see the environment you live in, in another way and take more care of it. And when you take care of your community, also if you can look at other communities and help them how you can. I think that's a very positive thing that we should do, especially in such a political city like Hamburg, which has such a politic importance. I think the message will be like: Let's remember the power of association. Together we're stronger. Together we get things. The world is more fantastic if we all work together to make it more fantastic and better. And yeah, we just didn't want to leave that aside.
Christian: Was für ein ganz wichtiger Satz, den du sagst und ich glaube, dass wir das auch im letzten Satz ein Stück weit vorleben und auch in der ganzen Arbeit, die wir haben, vorleben.
Wir haben vorhin gesagt, wir sind eine ganz internationale Truppe. Wir haben alt, jung, bunt, Musiker, Nicht-Musikerin, wie auch immer. Wir sind alle, alle zusammen und im letzten Satz dürfen und werden auch alle zusammenkommen. Wir werden alle miteinander tanzen. Das heißt, wir werden da nicht nur stillstehen, sondern wir sind alle in der Bewegung und gemeinsam in der Bewegung. Und so versteh ich dich, Dani, können wir 'ne Veränderung, lostreten und anregen, die in unserer Welt, die gerade in einer sehr schwierigen Situation ist, eine positive und gute und vor allem utopische Veränderung voranbringen kann. Aber es passieren noch ganz viele andere Dinge, nicht wahr? Wir dürfen auch Solistisches von euch hören. Es gibt da ja auch etwas, was zu den Zaubermeister*innen gehört- dein Instrument, lieber Dani. Und worauf dürfen wir uns da freuen?
Daniel: Ja, vielleicht sprechen wir nicht so viel über Stücke von mir als Instrument, weil ich glaube, das ist interessanter für einen Teaser. We're going to play very fantastic instruments. Yes. Es gibt Saxophon, es gibt Harfe, es gibt ein selbst gemachtes Instrument. Und all the fantastic instruments are gonna come together in this last Satz of the symphony. And through these instruments that are already fantastic per se and that you can already just with hearing a harp, you already are transported.
On top of that, we're gonna play very fantastic spirited pieces in very fantastic inspired arrangements. And that's a bit the build up that we want to make. So Fantasy over Fantasy over Fantasy.
Christian: Okay, eine Überfantasy. Okay, das heißt, ich höre aber auch da raus, dass viel arrangiert wird. Es gibt ganz viel im Vorfeld kompositorische Arbeit, die auch stattfindet, weil wir keine fertigen Stücke spielen. Das ist uns nicht utopisch genug, nicht wahr? Das heißt, ihr werdet in, in Kompositionsarbeit auch einsteigen. Da spielst du, Dani, auch eine Rolle darin.
Daniel: Ja, wir hatten, a composition mentorship with the members of Assambura Ensemble und that was super useful.They helped us a lot because I'm not a specialist in composition. I've written some things by myself, but I've never done something so big and in front of such a big audience. But together with them, the work is very comfortable, and then we're trying to choose pieces and adapt them and play with them however we want to make the effect we want.
And that's such a fun process to do, and it feels very organic to do it with the people here. It all feels super easy and super fun. And yeah, that's the process we're in.
Christian: Danke schön. Und Antonia deine Zauberstimme darf man auch in den Sätzen davor schon hören. Wir haben in anderen Podcasts auch schon gehört, dass du mit deinen Kolleginnen zusammen spielst und singst. Und was mich besonders interessiert, ist, wie empfindest du deine Stimme in der Elbphilharmonie an verschiedenen Stellen? Magst du da ein bisschen berichten, wie das durch die unterschiedlichen Stücke und die unterschiedlichen Positionen heraus klingen wird und wie du das wahrgenommen hast?
Antonia: Ja, also erst mal ist es natürlich wahnsinnig beeindruckend, wenn man da reinkommt auf die Bühne und einfach diesen 360-Grad-Blick auf das Publikum hat. Und es ist einfach, ja, dieses Reinkommen – Das ist wirklich ein großer Raum, aber trotzdem fühlt man sich irgendwie so gemeinsam durch dieses 360-Grad-Gefühl. Und es ist schon auch toll, dass wir verschiedene Orte nutzen können und diese Akustik ist wirklich unglaublich. Also wenn man da irgendwo oben steht und man kann sich einfach in einer mittleren Lautstärke über weiß ich nicht, wie viele Meter dieser Saal groß ist, unterhalten und man versteht sich total gut und es fliegt einfach nur so durch den Raum. Also wenn wir zum Beispiel am Anfang dieses Kulning machen oder so, es ist unglaublich, wie man da so kommunizieren kann über den ganzen Saal hinweg. Das macht sehr viel Spaß und was für eine Wucht das dann aber auch haben kann, wenn man eben gemeinsam da zu viert in der Mitte steht und dann was singt und man spürt so richtig, wie es bis in die letzten Reihen sozusagen dringt. Also es ist schon wirklich sehr, sehr besonders.
Christian: Der Raum an sich. Ja, wir freuen uns total darauf und mich interessiert auch, was ihr unseren Hörer:innen an die Hand geben wollt, um so ein kleines bisschen von dieser, wir haben von dieser Haltung gesprochen, die so wichtig ist, auch später mit hinauszunehmen. Was können die Hörer:innen jetzt tun? Was können sie nach diesem Podcast tun, wenn sie abschalten und sich denken, wow, wir haben jetzt einen kleinen Eindruck von dem Ende dieser Sozialsymphonie bekommen. Wie können sie diese Haltung, die dafür maßgeblich ist, in die Welt hineintragen? Was empfehlt ihr ihnen?
Antonia: Ja, also ich glaube, für uns war das einfach schon, sich einfach mal zu denken: „Ich geh jetzt raus und guck, was mir da Utopisches begegnet." Wir sind in einer Zeit, wo man mit Nachrichten, schlimmen Nachrichten, zugetextet wird, die einen überall erreichen. Und es ist, ich versteh das auch, es ist sehr schwierig und es ist leicht gesagt, rauszugehen und zu sagen: „Jetzt guck doch mal, was dir da Schönes dir begegnet."Aber auf der anderen Seite tut es einfach unglaublich gut, sich dafür zu öffnen und zu gucken, was man für schöne Begegnungen sieht. Also ich meine zum Beispiel, ich bin ja auch rausgegangen und habe das Frauenfinanzbüro gesehen und dachte: „Ja, das ist utopisch, das ist gut. So was brauchen wir." Oder da stand 'n kleines Mädchen vor einem Kampfsport-Center und hat sich die Pokale angeguckt und ich dachte: „Ja, das hat Zukunft." Also es gibt so ganz kleine Sachen und wenn man so versucht, seinen Kopf einmal zu öffnen und zu gucken, okay, ich geh jetzt mit diesem Blick raus, einfach mal ein bisschen bewusster durch die Gegend, auch vielleicht durch die Wege, die man jeden Tag macht, dass man da schon so viel finden kann.
Das haben wir nämlich zum Beispiel auch mit unserer Schulklasse gemacht, als wir dann durch das Grindelviertel gelaufen sind und geguckt haben, okay, was ist das denn da? Und dann ist das vielleicht einfach nur so ein buntes Windrad, was in so einem Blumenkübel ist oder eine Pflanze, die irgendwie zwei Meter einen Balkon rankt und das fühlt sich irgendwie magisch an und das ist irgendwie was Schönes.Und ich meine, wenn man sich dann sogar traut, dann kann man sich vielleicht sagen, Komplimente zu verteilen. Wir haben mit unserer Klasse Papierblumen gebastelt und die Leuten geschenkt. Das ist natürlich jetzt schon so was Richtiges, eine richtige Aktion, aber so was wie mit den Seifenblasen. Das ist einfach, das ist so leicht und das haben unsere Schülis auch gesagt im Nachhinein, nachdem wir das gemacht haben, wie einfach es ist, Menschen eine Freude zu machen und wie glücklich einen das macht. Das als Inspiration vielleicht einfach, erst mal so.
Christian: Das find ich eine großartige Idee, die wir euch Hörer:innen, Zuhörer:innen mitgeben wollen. Bitte folgt Antonias und Daniels Rat. Es ist ganz einfach. Es ist ganz einfach. Ihr dürft jetzt losgehen und dem Nächsten, der Nächsten eine Blume schenken, ein Lächeln schenken. Vielleicht habt ihr noch Seifenblasen zu Hause. Nehmt sie.
Antonia: Einfach aus dem Fenster pusten reicht auch schon.
Christian: Ja, total. Und schauen, wie dieser utopische und feine und magische Gedanke, mit dem wir unsere Soziale Symphonie beschließen wollen, wie der auch jetzt, im Hier und Jetzt in eurem Leben eine ganz großartige Veränderung haben wird.
Ihr Lieben, ich danke euch sehr für euer Gespräch. Das ist ein ganz feiner Einblick gewesen und ich lade euch Hörer:innen ein, auch die anderen Folgen anzuhören.
Aber vor allem, um das zu erleben, wovon wir gerade gesprochen haben, kommt bitte alle am 3. Juli 2026 in die Elbphilharmonie. Seid mutig, liked gerne auch diese Folge, wenn sie euch gefallen hat. Schreibt Antonia, Daniel und mir eure Gedanken, eure Anregungen und euer Feedback dazu auf team@1to1concerts.de.
Wir wünschen euch einen ganz wundervollen restlichen Tag.